Freitag, 5. Dezember 2014

Adventskalender für die Kiddies

Holla, da hat es uns aber erwischt im November. Seit Wochen steuern wir hier von einer Erkältung zur nächsten und mussten mit den Kindern immer wieder ein paar Tage zu Hause bleiben. Und weil man als fürsorglicher Elternteil ja nun auch nicht Abstand wahren kann, hat es mich am Ende auch erwischt. Husten, dicke Nase, Stirnhöhlenentzündung und alles was dazu gehört... Aber ich kann jetzt aus erster Hand bestätigen, dass der erste Winter in Betreuung eine Zerreißprobe ist. Bisher waren wir ja davon verschont, weil der Große zur Tagesmutter ging und es dort nur drei Kinder gab. Außerdem war ich als Studentin immer flexibel was meine Anwesenheit betraf. Ging es mal nicht, ging es eben nicht! Jetzt in der Kita prasseln die Krankheiten dann doch noch mal ganz anders auf einen ein und das Fehlen wird in der Berufsschule auch ganz anders gehändelt. Aber ich sehe es mal positiv, die beiden bleiben bis zum Schuleintritt dort, sodass wir nicht noch mal ein erstes Jahr in einer neuen Einrichtung haben werden. Immerhin!

Nun aber zu erfreulicherem: viel passiert ist hier durch die Krankheiten natürlich nicht und für den zweiten (und eigentlich ja interessanteren) Teil vom Fotoadventskalender muss ich euch heute leider vertrösten, denn der ist noch nicht fertig. Aber mit zwei dauerschniefenden Kindern waren wir in letzter Zeit eh nicht sonderlich sozialverträglich.
In einer Nacht- und Nebelaktion haben der Liebste und ich es dann aber immerhin geschafft noch einen Kalender für die Kinder fertig zu bekommen, und den werde ich euch heute vorstellen:



Die große Weihnachtspreisfrage lautete auch in unserer Wohnung: "Was soll in den Kalender?"
Der erste Gedanke war, klar, Süßes! Die Kleine ist aber gerade mal anderthalb und für meinen Geschmack jetzt schon viel zu sehr auf Zucker gepolt. Kleine Spielzeuge fand ich auch doof, schließlich bekommen sie zu Weihnachten ja schon einiges. Dann bin ich bei Pinterest auf kleine Aktivitäten oder Versprechungen für den aktuellen Tag aufmerksam geworden. Mein erster Gedanke war: "Scheiße ist das aber pädagogisch wertvoll, aber da sind meine eh noch zu klein für!" Der Gedanke hat mich dann aber doch nicht mehr losgelassen. Warum zu klein? Ganz einfach, weil alle planbaren Aktivitäten, die mir bei einem kurzen Gehirnsturm so eingefallen sind, der Große doof findet. Eigentlich kann man nur so Bastelabende wirklich planen, aber darauf hat er eben nur gelegentlich mal Bock. Für Outdooraktivitäten ist das Wetter zu unvorhersehbar (ich denke da nur an den komplett schneelosen Winter letztes Jahr). Und so Sachen wie Tierpark, Schwimmbad, Museum und Co. gehen zum Einen nur am Wochenende,  außerdem will ich ja nicht, dass sie sich an dieses Rundumprogramm gewöhnen...
Ich habe diese Idee trotzdem verfolgt und über die letzten Wochen Aktivitäten gesammelt. Und so konnten wir Sonntag Nacht die ersten sieben Türchen (oder in userem Fall: Häuschen) bestücken. Enthalten sind vornehmlich Dinge, die wir eh machen müssen/wollen. So standen für diese Woche zum Beispiel "Wunschzettel schreiben", "auf den Weihnachtsmarkt gehen", "Fenster schmücken", "heiße Schokolade trinken" und "Papa von der Arbeit abholen" an. Auch Freunde haben wir mit eingespannt und gefragt, ob wir sie mit einplanen dürfen. Ich war ja sehr überrascht von der positiven Resonanz, die wir bekommen haben und so sind wir in den folgenden Wochen noch zum Lego spielen, ins Deutsche Museum fahren und zum Baden mit Knisterzeug und Farbe eingeladen (ja, wenn man keine Badewanne hat, dann ist das ein absolutes Highlight).
Also bisher funktioniert es sehr gut und Sohnemann stand teilweise schon wartend am Fenster um ganz schnell starten zu können. Die erste Woche war also ein voller Erfolg und wir müssen jetzt die nächste planen.
Und da kommen wir auch schon zum großen Nachteil dieser Idee, der gesamte Dezember ist im Grunde verplant. Außerdem erfordert es einigen Einsatz was die Vorbereitungen betrifft. Diese Woche hat es gut geklappt, da war ich aber auch zu Hause. Nächste Woche werde ich wieder zur Schule gehen, da wird es dann schon schwieriger. Aber wir werden sehen, ich freue mich jedenfalls, dass ich mal über meinen Ich bin sowas von gegen diesen Pädagogischwertvollkram-Schatten gesprungen bin.

Mittwoch, 19. November 2014

Fotoadventskalender ~ Oder: Wenn der Weihnachtsmann früher kommt! - Teil 1




Jeder von euch kennt das sicherlich. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, neue Leute treten ins Leben und alte Freundschaften bleiben auf der Strecke, bis sie irgendwann im Sande verlaufen.
So ist es auch mit der Geburt der Kinder wieder geschehen. Während unseres ersten Spielplatzsommers lernten wir andere Eltern kennen, woraus sich ein kleiner Kreis aus fünf Kindern manifestierte. Was uns verband war Elternzeit, die kleinen Zwerge und die unglaublich nervenaufreibende Suche nach einem Betreuungsplatz. Seit dem sind zwei Jahre vergangen, die Kinder kamen diesen Herbst in (natürlich) unterschiedliche Kindergärten, jeder geht wieder seinem Job nach, es gab (zeitversetzt zu uns) wieder Nachwuchs ... ihr seht, die gemeinsamen Schnittstellen sind gering. Denn die Arbeitszeiten reichen von Vollzeit über Schichtarbeit bis hin zu Wochenendeinsätzen und außerdem wollen sich die Kinder ja auch mit ihren neuen Freunden treffen. Was bleibt sind zufällige Treffen auf dem Weg von und zu den Kitas oder ein gelegentliches Treffen auf den hiesigen Spielplätzen.
Es ist also mal wieder an der Zeit weiter zu gehen. Als kleines Dankeschön für diese tolle Zeit als und mit anderen Neueltern gibt es diesjahr deshalb Fotoadventskalender für die Truppe. Hinter jedem "Türchen" verbergen sich Fotos aus einem Monat der letzten zwei Jahre. Wie praktisch, dass Weihnachten immer am 24. ist, dann geht das genau auf ;-).

Im ersten Teil heute zeige ich euch, wie der Kalender gebastelt wird. Im zweiten Teil geht es dann um die Inhalte der Schachteln.

Und das braucht ihr:
  • 24 Streichholzschachteln
  • (2 Blatt A4-Papier)
  • (Wellpappe)
  • Kleber
  • schönes Papier
  • eine Ahle
  • Perlen o.ä. für die Griffe
  • einen dicken Faden
  • einen Stift zum Beschriften
1.) Man beginnt zunächst damit, die einzelnen Kästchen aneinander zu kleben. Das kann man entweder direkt auf den Schachteln machen, oder aber man schneidet sich Papierstreifen zurecht, die um die Schachteln gewickelt werden. Letztere Variante hat den Vorteil, dass man den Kalender im Anschluss problemlos wieder auseinander bauen und platzsparend verräumen kann.
2.) Sind alle Schachteln in Dreiergrüppchen zusammengfasst, geht es ans Aufstellen und Ausmessen. Für den Sockel reicht ein Stück dickere Pappe (zum Beispiel die Wellpappe von einem Paket), die einen Zentimeter größer als eure Kalendergrundfläche sein sollte. Der Sockel wird mit einem passenden Papier bezogen. Die Schachteln können im Anschluss draufgeklebt werden.



3.) Nun ist Dekorieren angesagt:
Ich habe in der Drogerie ein zugegeben sehr kitschiges Winterpapier mit jeder Menge Glitzer gefunden. Nunja, mein Geschmack ist es nicht ganz, aber es wird ja ein Geschenk für die lieben Kindskollegen vom Sohnemann und da steht Glitzer gerade ganz hoch im Kurs...
Bei dem Kalender werden alle vier Seiten separat beklebt. Dazu müssen Fläche und Öffnungen für die Kästchen genau ausgemessen werden. Passt der erste Zuschnitt, kann man diesen als Schablone für die anderen drei Seiten verwenden. Wem das zu fummelig ist, der kann auch jeweils sechs Türchen übereinander anordnen, dann braucht man für die restliche Fläche nur noch ein schmales Rechteck. Für das Dach wird wieder ein Stück Pappe (in dem Fall ist wohl Dekopappe oder Tonpapier die beste Wahl) in der Größe der Grundfläche oben auf die Konstruktion geklebt.



4.) Im nächsten Schritt werden nun die Kästchen präpariert:
Wer auf Schmuck steht, der kann jetzt den Klebestift oder die Pinsel schwingen und die Schuber nach eigenem Geschmack herrichten. Natürlich sollte man dabei die Zahlen nicht vergessen!
5.) Mit einer Ahle oder auch einer Nadel (ein Fingerhut oder ähnliches sind bei einer Nadel der beste Freund) wird im Anschluss in die Mitte ein Loch gebohrt, durch das man mit einem dicken Faden (jepp, meiner glitzert wieder) eine Perle befestigen kann. Das ganze wird gut verknotet, in den Rohling geschoben und tadaa, fertig ist der Adventskalender.
Den könnt ihr nun natürlich schon befüllen, oder aber ihr wartet, bis ich mit meinen Fotos um die Ecke komme.

In jedem Fall wünsche ich viel Spaß beim kreativen Austoben.

Johanne

Achja, bei Fragen - fragen!

Montag, 10. November 2014

Letzte Herbstbasteleien



Nun geht es stramm auf den Dezember zu. Allerhöchste Eisenbahn also, die letzten Herbstgefühle noch einmal einzufangen. Schließlich nehmen die gesammelten Schätze des Großen inzwischen jeden Winkel der Wohnung ein. Überall finden sich Kastanien, Eichelhütchen und Tannenzapfen. Nur was macht man mit dem Zeug? Diese Kastanienmännchen fand ich schon im Kindergarten doof und bei dem Bastelenthusiasmus, den Sohnemann so an den Tag legt, würden wir vermutlich nicht mal ein halbes zustande bringen. Gut, wenn man dann Leute kennt, die Leute kennen. So hatte ich neulich dann nämlich das Glück, die Hände an ein paar Filznadeln zu legen und ich konnte endlich etwas ausprobieren, das ich schon die letzten Jahre immer mal wieder auf Pinterest und Co. gesehen habe. Ich habe nämlich das erste mal in meinem Leben gefilzt (trocken) und bin positiv überrascht, wie problemlos das ganze doch ging. Deshalb möchte ich euch in einer kleinen Bildserie zeigen, wie ich vorgegangen bin.

Ihr braucht:
  • Eichelhütchen
  • Wolle zum Trockenfilzen
  • Filznadeln (am besten in drei Stärken, zwei tun es aber auch)
  • weiche Unterlage (zB. Schaumstoffrest)

Als erstes nehmt ihr etwas Filzwolle und formt zwischen euren Handflächen eine lockere Kugel (die Eichelhütchen, die wir dieses Jahr gesammelt haben, sind ziemlich groß, etwas weniger Wolle als auf dem Bild, sollte daher auch reichen).
Ihr fangt mit der gröbsten Nadel an und stecht immer wieder in den mittleren Teil bis dieser anfängt sich zu verdichten. Danach arbeitet ihr euch nach außen vor, indem ihr die noch ungefilzten Enden im Mittelteil fixiert (die Nadel also nicht im 90º-Winkel von oben einstechen, sondern immer leicht schräg zur Mitte hin). Aus der Kugel sollte nun eine einigermaßen ovale Form geworden sein. Noch ist das Gebilde nicht besonders fest, sodass durch "Kneten" die Form noch ausgebessert werden kann.



Weiter geht es mit der mittleren Nadel. Diese sorgt dafür, dass sich der Wollklumpen weiter verdichtet und die ersten widerspenstigeren Härchen verschwinden. Auch hier habe ich wieder von der Mitte nach außen gearbeitet. Die endgültige Form sollte spätestens bei diesem Schritt fixiert sein.
Zum Schluss kann man noch mit einer feinen Nadel nachfilzen. Die Oberfläche wird dadurch glatter und das Ei (so sieht es zumindest aus) noch fester. Wer es richtig ordentlich mag, der kann mit einer Nagelschere oder einem Fusselschneider die noch rausschauenden Härchen entfernen, aber so genau nehmen wir das hier dann doch nicht! Jetzt müssen nur noch die Hütchen mit den Eiern verklebt werden (ich habe Heißkleber verwendet) und fertig sind die farbenfrohen Dekoeicheln.



Diese machen sich übrigens ganz wunderbar an Herbstketten oder -vorhängen, an die man auch gleich den Rest des Sammelsuriums hängen kann. Leider kann ich davon noch kein Bild liefern, aber mit den bunten Herbstblättern, ein paar Kastanien und eben den Eicheln, ist hier eine sehr farbenfrohe Girlande entstanden!
Damit ist der Herbst dann auch schon vorbei und thematisch wird es in Zukunft etwas winterlicher hier. Im nächsten Post geht es dann nämlich schon um Adventskalender. Also legt schon mal die Streichholzschachteln bereit und sucht euch ein paar schöne Fotos raus...

Bis dann,
Johanne

P.S.: Und endlich weiß ich auch, warum Filzen eher eine Tätigkeit für die kalte Jahreszeit ist. So ein kräftiger Piekser in die Fingerkuppen macht ordentlich warm ><

Donnerstag, 6. November 2014

Anregung zum Kreativsein - [ADAD] Oktober



Mitte des Monats bin ich auf das tolle Projekt "A Doodle a Day" von KuneCoco gestoßen und musste sofort mal mitmachen. Bei dem Projekt geht es darum, jeden Tag etwas zu zeichnen, und zwar egal was, hauptsache man hatte mal den Stift in der Hand. Zeichnen, das ist nämlich so eine Sache, die ich schon immer mal können wollte. Ich habe mich zwar phasenweise immer mal wieder mit einigen Grundlagen des Zeichnens beschäftigt (vor allem so in Richtung Comic und Karikatur), allerdings mischte sich da immer ganz schnell das reelle Leben ein und andere Dinge wurden wichtiger. Und der Typ, der seine Schulhefte aufhebt, nur weil da nette Skizzen an den Rand gekrakelt sind, war ich auch noch nie.
Nun glaube ich allerdings, mit diesem Projekt einen Rahmen gefunden zu haben, der sich besser in meinen Alltag integrieren lässt. Denn so viel steht zumindest fest, Zeit für gezielte Studien habe ich definitiv nicht (und ich kann sie mir auch nicht frei räumen, falls hier jemand mit dem Argument "Zeit hat man nicht, ... " kommt).
Die erste Woche habe ich das mit dem täglichen Zeichnen sogar ziemlich gut hinbekommen, musste nur zwei mal nachdoodlen und war auch mit den Ergebnissen ganz zufrieden. Nur leider wurde dann das Schneemädchen krank und war so anhänglich, dass ich nicht mal beim Schlafen ihre Seite verlassen konnte (und naja, auf der Seite liegend im Dunkeln zeichnet es sich irgendwie schlecht...). Inzwischen bin ich leider auch aus der Routine raus, habe mir gestern aber immerhin endlich das nächste Heftchen für den Monat November gebunden. Jaaaa, ich binde mir nämlich extra kleine Büchlein dafür. Dann kann ich das alles schön in eine Kiste oder einen Schuber verpacken und habe nicht das Problem, dass wieder alles wild in der Gegend rumliegt (und womöglich auch noch kaputt geht)!

Aaaaber, hier jetzt erst mal meine Zeichnungen aus dem Oktober (ich habe mir für diesen Monat mal ein Thema gesucht, nämlich "Tagesbezug", das macht das loszeichnen irgendwie einfacher) - tadaa:



Auch wenn es für eine Karriere als Karikaturist für die großen Tageszeitungen vielleicht nicht mehr reicht, bin ich dennoch zufrieden mit dem ersten (Halb-)Monat. Nun muss ich "nur" ganz schnell wieder ins Zeichnen reinfinden, denn der November ist noch gänzlich unbedoodlet *shame on me*.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, es auch mal zu probieren, dem kann ich nur sagen, ein Versuch ist es auf jeden Fall wert! Mir hat es großen Spaß gemacht und ich habe bereits festgestellt, dass ich mit Kugelschreiber ganz anders zeichne als mit Bleistift (da wird viel mehr nachgedacht und radiert und so). Ich mache also auf jeden Fall weiter und habe mir für November auch schon ein neues Thema gesucht. Ich möchte versuchen Tiere zu zeichnen (kann ich nämlich garnicht!).
Also ran an die Stifte und mitgemacht!

Freitag, 31. Oktober 2014

Halloween...


...und mit 'nem Dreijährigen im Haus macht jahreszeitliches Dekorieren tatsächlich irgendwie Spaß. Mit Deko haben wir es hier ja sonst nicht so...
Er war auch sofort Feuer und Flamme als ich ihm erklärt habe, was wir mit den Kürbissen veranstalten werden (ich glaube er hatte Angst, dass wir schon wieder Kürbissuppe machen, haha).
Ich möchte euch deshalb in meinem ersten gehaltvollen Beitrag zeigen, dass man in die Dinger nicht nur Fratzen schneiden kann. Natürlich hatte das mit den Fratzen mal einen Hintergrund etc. pp., aber mal ehrlich, welcher Durchschnittsdeutsche feiert denn heute ernsthaft Samhain?

Hier mal eine Liste mit Dingen, die ihr braucht:

  • Bilder
  • Schere
  • einen nicht zu dicken Stift
  • etwas zum Schnitzen/Ritzen
  • Kürbis ;)

Ich habe in meinem Fundus so ein Linolschnittteil gefunden (der Vorteil, wenn man als Kreativling verschrien ist: man bekommt viel altes, ungebrauchtes Zeug zugeschoben...). Kürbisse gab es natürlich keine mehr, weder die klassischen Muskatkürbisse, noch die Zierdinger. Irgendwo konnten wir dann noch Hokkaidokürbisse auftreiben und ich muss sagen, gute Wahl! Zum einen passen die auf unseren üppigen und ausladenden Balkon (jaaaa, sowas haben wir hier nämlich, zumindest wenn man unserer Nachbarin Glauben schenkt), zum anderen haben die 'ne weiche Schale und lassen sich deshalb viiiel leichter bearbeiten.
Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach. Oben öffnen, Zeug raus holen, schön aushöhlen (nicht zu viel!) und dann von Außen bearbeiten. Dazu schneidet ihr eure Motive aus, übertragt sie auf eine besonders ansehnliche Stelle am Kürbis (achtet auch darauf, wie der Kürbis steht, die wenigsten wachsen ja tatsächlich aufrecht...) und fangt an zu schnitzen - erst alle Konturen nachfahren, dann mit einem Messer die Flächen ausarbeiten:



Wer nun schon geübter ist, der kann auch versuchen mit Tiefen zu spielen um dadurch Schattierungen auf dem Bild zu erzeugen! Je tiefer man schnitzt, desto heller wird es. Ich habe dem Gespenst mal versucht ein Skelett zu verpassen. Noch nicht formvollendet, aber erkennbar!


Ich bin jedenfalls begeistert, Sohnemann auch und Kürbissuppe können wir auch noch machen ><
Nee nicht wirklich! Morgen versuchen wir mal Bolognese mit Kürbis statt Karotten. Wenn es gut geworden ist, bekommt ihr hier das Rezept.
Die Kürbisse haben wir übrigens an eine Kindergruppe verschenkt, weil wir nichts Süßes da hatten. Die waren total begeistert und haben sich erst mal gestritten (ich bade mich in Unschuld!). Nur hier gab es dann mächtig Geheule, denn Sohnemann fand die Aktion nicht so toll. Ich glaube wir werden noch mal welche machen müssen...


(Da habe ich meinen Start hier so schön geplant und extra in die Ferienwoche gelegt und dann wird natürlich die Tochter krank, lässt sich nicht eingewöhnen und fesselt mich auch noch ans Bett -_-. Das nächste Mal dann hoffentlich nicht erst am letzten Tag in den letzten Stunden und auch mit aussagekräftigeren Bildern. Aber hey, auch ohne Halloween ist das ne tolle Deko und riecht auch gar nicht so schlecht. Also unbedingt nachmachen!)

Sonntag, 26. Oktober 2014

Herzlich Willkommen!


Also doch ein Kreativblog!
Ob das wirklich nötig ist, sei mal dahin gestellt. Ich hab da jetzt Bock drauf, deswegen versuche ich es mal damit.
Die Idee kam mit der letzten großen Umwälzung in unserem Leben. Wer von meinem alten (und wenig gepflegten, daher nicht sonderlich lesenswerten) Blog hier gelandet ist, der hat vielleicht mitbekommen, dass ich nach erfolgreich abgeschlossenem Studium nun wieder zur Schule gehe. Zur Berufsschule für Holztechnik und Innenausbau um genau zu sein. Ich werde nämlich Tischler (bzw. Schreiner, wie man hier unten sagt). Eigentlich war das keine weltbewegende Entscheidung für mich, für die Familie ist es allerdings schon ein gewaltiger Kraftakt. Statt zweitem Einkommen und einer größeren Wohnung heißt es nun für weitere drei Jahre noch weiter auf Sparflamme zu fahren, noch weiter zurückzuschrauben (zwei mal Kinderbetreuung und keine Zeit mehr für 'nen Nebenjob fordern ihren Tribut).
Und genau hier setzt dieser Blog an. Zu einer Zeit, in der Wohnraum immer unerschwinglicher wird, sind wir mit Sicherheit nicht die einzigen, die sich mit weniger zufrieden geben müssen. Und ganz ehrlich, das kann doch eigentlich nicht so schwer sein. Schließlich ist es in anderen Kulturen auch nicht üblich, dass jeder sein eigenes, großes Reich hat. Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass wir die nächsten drei Jahre auch ohne tiefgreifende Krisen über die Bühne bringen und möchte auf diesem Weg Ideen sammeln und weitergeben, auf die ich im Netz so stoße bzw. die uns bei der Optimierung unserer 47qm so in den Sinn kommen. Ihr findet hier also ganz praktische DIYs, außerdem jahreszeitlich angepasste Dekoideen - wobei ich damit absolutes Neuland betrete - und ganz viel Upcycling (hey, ich bin Azubi und außerdem Großfamiliensprößling... was, wenn nicht Upcycling?).

Ob ich das alles so hinbekomme, weiß ich noch nicht und macht mich selber neugierig. Mit Regelmäßigkeit habe ich so meine Probleme und die Zeit fürs Bloggen muss ich mir auch immer wieder neu erkämpfen. Ich mache das also solange ich Spaß dran habe (sowieso, ha!) und freue mich über jeden, der mich hier im Leben 2.0 ein Stückchen begleiten möchte.

Auf los geht's los!
Los!